Inspirationen für dich

Der Ruf deiner Sehnsucht

Wie klingt der Ruf deiner Sehnsucht?

Der Klang ist dir so vertraut, dass du ihn überhörst.

Es ist an der Zeit, diesen Ruf „für wahr“ zu nehmen.

Wem, wenn nicht ihm, willst du folgen?

Welche Schranken hindern dich daran zu verstehen, was wirklich auf dich wartet, was du bist und sein wirst? Gib dich hin, vertraue und erwecke dich aus deinem Traum, der dich so lange gefangen gehalten hat. Steh auf und tanze endlich, lass das Leben in dich einströmen, die Freude und das Glück.

Du bist hinabgestiegen, doch auf deinem Rückweg zögerst du. Worauf wartest du? Es ist an der Zeit, deinen Schatz zu Gold zu machen, indem du ihn mit anderen teilst. Scheue dich nicht, alles zu geben, alles zu zeigen, was du mitbringst, angstfrei, im Vertrauen. Du weißt, was in dir wartet. Lerne, den Krieger in dir zu aktivieren, um deinen Frieden sichtbar zu machen – ergreife deine Macht und berühre die Herzen der Menschen mit dem Zauber deiner Liebe.

Folge dir aus deinem Labyrinth heraus und sende dein Licht in die Welt.

Dein Weg

Du fragst mich, wo du deinen Weg beginnen sollst?

Du bist bereits auf deinem Weg.

Höre auf, dich ablenken zu lassen von den Unwichtigkeiten, die an seinem Rand auf dich warten und denen du noch viel zu viel Aufmerksamkeit schenkst.

Du weißt, wofür du hier angetreten bist – erfülle deine Bestimmung und höre auf zu jammern.

Steh auf und geh.

Befreie dich von Zwängen und sei achtsam bei jedem Schritt, denn die Antworten hängen in den Bäumen und kommen zu dir durch die Luft geflogen.

Worauf wartest du?

Ich stehe hinter dir, bin in dir und um dich herum.

Ich schütze und stärke dich, damit du vertrauensvoll deine Schritte setzen kannst.

Nichts ist zu groß, aber Vieles zu klein.

Zögere nicht. Brich auf. Gib dich hin.

Wachse in dich hinein und aus dir heraus.

Wachse!

Stefan Schwidder - Autor, Biografiecoach und Trainer

Herzensgebet

Lehre mich, mich selbst besser zu verstehen.

Lass mich erkennen, welchen Irrtümern ich folge und befreie mich von der Illusion, dass sie wahr seien.

Hilf mir zu erkennen, was mich zurückhält.

Zeige mir, wovor ich Angst habe, um den nächsten Schritt zu gehen.

Hilf mir, den Weg zu meinem Herzen zu finden – ich weiß, dass dort die Antworten auf alle meine Fragen liegen.

Erinnerung

Alles kommt zu mir, wenn ich ihm nicht mehr nachlaufe.

Wenn ich aufhöre, zu „wollen“ und stattdessen erlaube, zuzulassen.

Wenn ich „müssen“ durch „dürfen“ ersetze.

Wenn mir die Verbindung mit mir selbst wichtiger ist als die Anerkennung anderer – wenn ich verstehe, dass nichts nährender ist als meine eigene innere Wahrheit, die in jedem Augenblick für mich zugänglich ist, sobald ich zur Ruhe komme und mich an sie erinnere.

Du fragst mich, wer ich bin

Du fragst mich, wer ich bin?

Ich bin das Rauschen des Windes, der Kerzenschein in dunkler Nacht, die Felsen an der Küste und die Brandung des Meeres an ihren Füßen. Ich bin das Neugeborene und der Greis, die Vereinigung zweier Liebender und das tiefe Mitgefühl einer Mutter. Ich bin aber auch Chaos und Tod, Zerstörung und rasender Zorn. Ich bin das alles verschlingende Feuer des Abgrunds und die grenzenlose Urgewalt aller Zeiten. I

n der Ekstase des wildesten Tanzes werden wir uns begegnen, damit du meine leiseste Stimme hören kannst.

Gehe an die Orte deines Herzens, und du wirst mich als treuen Begleiter an deiner Seite haben.

Gebrauchsanweisung für Scheitern

Tief atmen. Sich selbst umarmen. Weinen erlauben. Schmerz ebenso. Durchlässig werden. Den Körper bewegen und Anspannung hinausfließen lassen. Aus dem Widerstand gehen. Die Liebe im Herzen bewahren. Sich selbst vergeben, anderen und der Situation. Auf das Herz und die Seele hören. Trauer zulassen. Lächeln, einfach so, weil es gut tut. Nicht aufgeben.  Ehrlich mit sich selbst sein. Verantwortung übernehmen. Aus Fehlern lernen. Dinge hinauf geben, in die Hände jener Kraft, die Leben schafft und deren teil wir alle sind. Fluchen gestatten. Sich Gutes tun. Zeit und Raum für sich haben und spüren. Abwarten. Antworten kommen lassen. Auf eine höhere Führung vertrauen. Sich hingeben. Aufstehen und tun, was getan werden muss. Raum schaffen. Weite betreten. Aufräumen. Für Klarheit sorgen. Sich selbst der beste Freund sein, eine liebevolle Mutter oder ein verständnisvoller Vater. In Verbindung mit dem Leben bleiben. Nach innen lauschen. Impulsen aus der Stille folgen. Vertrauen, dass alles richtig ist und sich der Sinn erschließen wird, wenn wir unseren Weg gehen.

Heimkehr

Erschöpft vom langen Weg, den ich zurückgelegt habe, kehre ich ein in mich selbst. Weich und warm empfängt mich meine Mitte, langsam sinke ich sie hinein und schließe die Augen, um endlich zu sehen.

Ich werde aufwachen am Morgen, gestärkt und erfrischt, und meiner Sehnsucht weiter folgen, wieder aufbrechen, um das Leben in seiner ganzen Farbigkeit zu durchschreiten. In mir selbst befindet sich mein Kompass, mein unfehlbarer Wegweiser, mein schützender Hafen und die innigste Geborgenheit.

Ich komme mit jedem Schritt bei mir an.