Es liegt eine große Kraft darin, den Schatz der eigenen Lebenserfahrungen, überwundener Hürden, erlebter Transformation, gelebten Potenzials, wertvoller Ideen und Gedanken mit anderen Menschen zu teilen, um diese zu ermutigen und zu inspirieren – als Blogartikel, Buch, Kommentar in sozialen Netzwerken, aber auch in Gesprächen, Begegnungen und Beziehungen.

Wenn du schreibst oder dein Wissen auf andere Art weitergibst, hast du sicher schon jene zutiefst erfüllenden Momente erlebt, wenn dein Gegenüber durch das, was du geteilt hast, berührt, begeistert oder angeregt war – und im besten Falle etwas in seinem/ihrem Leben positiv verändern oder anpacken konnte. Vielleicht hast du deine beste Freundin ermutigt, mit Selbstvertrauen an eine Prüfung heranzugehen und sie zu bestehen, oder du hast deinem Kind oder Enkel eine Geschichte erzählt, in der ein Schatz deiner Lebenserfahrungen sichtbar wurde, oder du hast ein wunderbares Feedback oder einen Leserkommentar zu einem deiner Texte, Blogeinträge oder Bücher erhalten.

Wenn du genau hinschaust, haben alle diese Momente ein vereinendes Element: Du hast dem anderen Menschen gedient.

In unserer heutigen Zeit haben wir oft aus den Augen verloren, was für eine Kraft und fantastische Wirkung im „Dienen“ liegen – zumal dabei oft Begriffe wie „Unterwürfigkeit“, „Abhängigkeit“ oder „Hierarchien“ mitschwingen.

Erwartungsfrei aus deinem Herzen heraus zu geben und damit zu dienen ist jedoch genau das Gegenteil davon: Es stellt dich und dein Gegenüber auf eine Stufe und stärkt eure Verbindung und das gegenseitige Vertrauen, es bewirkt bessere Ergebnisse und führt zu „Win-win-Situationen“, da beide gleichermaßen profitieren: Du als Gebende/r, weil du damit dem Leben ermöglichst, dir genauso großzügig zurückzugeben; dein Gegenüber als Nehmende/r, weil dein aus dem echten Wunsch nach Unterstützung heraus kommender Impuls eine spürbare Veränderung in seinem/ihrem Leben bewirken kann.

Wenn du auf diese Weise dienst, „schwingst“ du innerlich auf einer anderen, höheren Frequenz, und wirst zweifelsfrei wiederum Dinge, Erlebnisse und Begegnungen in dein eigenes Leben ziehen, die ebenfalls auf genau dieser Frequenz schwingen. Es entsteht ein sich selbst verstärkender Kreislauf, der sich auf alle deine Lebensbereiche auswirken kann.

Indem du aus ganzem Herzen dienst, triffst du eine elementare Entscheidung: Du öffnest dich damit der Fülle, weil du Fülle gibst, du fokussierst dich auf Entfaltung, Verbundenheit und Leichtigkeit, und du erschaffst Freude und (gemeinsames) Wachstum.

Alle diese Dinge sind die Grundlagen für deinen Erfolg – und die beste Investition, die du für dein Privatleben, dein Geschäft, dein Schreiben machen kannst. Es ist übrigens auch die erfolgversprechendste Form des Marketings – denn von „dienen“ zu „verdienen“ ist nicht nur ein kleiner Schritt, sondern auch ein zutiefst authentischer, echter und vertrauensbildender. Mehr dazu im nächsten Artikel.

Hier einige konkrete Überlegungen für dich, dein Leben und deine Projekte:

  • Frage dich in Beziehungen, in Partnerschaften, auch beruflichen, im Kontakt mit deinen Kund/inn/en und Interessent/inn/en: „Was kann ich aus mir heraus geben, damit diese Person vor mir profitiert, vorankommt, Lösungen und Antworten findet, ihre Schritte leichter gehen kann?“
  • Frage dich bei allem, was du schreibst: „Wie dient dieser Gedanke / dieses Kapitel / diese Struktur / diese Ausrichtung / dieses Thema / dieses Beispiel den Menschen, die es lesen?“
  • Frage dich jeden Tag mindestens einmal: „Wie kann ich mir selbst am besten dienen? Was brauche ich gerade? Was tut mir gut? Was inspiriert mich und macht mich lebendig? Was entspannt mich und hilft mir zu regenerieren und neue Kraft zu schöpfen?

 

Welche Erfahrungen hast du mit „Dienen aus deinem Herzen heraus“ gemacht?