… und wie du in deinen Schreibfluss zurückfindest

 

Ich finde Schreibblockaden faszinierend.

Denn wenn wir genau hinschauen, können sie uns viel über uns selbst verraten.

In den 17 Jahren, die ich nun Menschen in Schreibgruppen und im Einzelcoaching beim Schreiben betreue, habe ich bemerkt, dass es – in verschiedenen Formen – vor allem um einen Hauptgrund für Blockaden geht:

Um die Angst, „nicht gut genug“ zu sein.

Die allermeisten, die ich kenne, werten ihr eigenes Schreiben unbewusst ab. Sie brechen das Schreiben ab, verlieren die Lust daran – oder fangen eben gar nicht erst damit an. In den Kursen beobachte ich, dass bestimmte Fragen immer wieder auftauchen:

„Wie fange ich meinen Text an?“
„Und wie strukturiere ich ihn?“

In ihrer Tiefe zeigt sich genau dieses Motiv des „nicht gut genug“: Nicht „richtig“ zu beginnen, „nicht interessant genug zu schreiben“, „falsch vorzugehen“ oder „die Lesenden zu langweilen“.

Zeit, das zu ändern!

Im Grunde genommen müssten Schreibkurse nicht lauten „Wie lerne ich schreiben?“ – sondern erst einmal „Wie verlerne ich schreiben?“. Denn wir alle haben in der Schule beigebracht bekommen, wie das Schreiben „richtig“ geht, was „gutes“ Schreiben ist und was „schlechtes“, welche Regeln zu beachten sind, wie Texte korrekt angefangen, aufgebaut und abgeschlossen werden. Das steckt tief in uns drin und verhindert oft, dass wir einfach von Herzen losschreiben.

Es gibt eine einfache Regel, die die meisten „Betroffenen“ sofort ins Schreiben bringt:

„Fang einfach an!“

Schreibe einfach das, was in deinem Kopf oder in deinem Herzen obenauf liegt. Kümmere dich nicht um „richtig“ oder „falsch“, brich Regeln und pfeif auf Meinungen – und lass das frei aufs Papier fließen, was sich jetzt, in diesem Moment, gerade in dir zeigt.

Du hast etwas zu sagen, was wertvoll, wichtig und richtig ist! Und nur du kannst es in deiner ganz eigenen Form und Sprache in die Welt bringen.

Eine wunderbare Übung ist das „Freie Schreiben“, das auch „automatisches Schreiben“ genannt wird: Setze deinen Stift an und schreibe los, ohne den Schreibfluss zu unterbrechen. Einzige Bedingung dabei: Bewerte nicht, was du schreibst. Alles ist richtig, weil du es schreibst. Das können Gedanken zu deinem Alltag oder deiner Stimmung sein, Fantasiewörter, Ideen, Visionen oder Ängste, lautmalerische Abschnitte – alles ist erlaubt und erwünscht.

Diese Übung bezeichne ich gerne als „Gedankenfrühjahrsputz“ – all die Grütze, die ständig in unserem Kopf wabert, kann so nach und nach auf das Papier abfließen und Platz für kreative Einfälle und geniale Texte machen. Wenn du die Übung jeden Tag machst, wirst du bereits nach kurzer Zeit erstaunliche Veränderungen bemerken. Probier es aus!

Ich habe für dich einige dieser assoziativen Techniken zusammengefasst, die deinen Schreibfluss stärken.

Klicke hier, um sie dir kostenlos herunterzuladen!

Zusätzlich findest du dort auch Übungen zu Zielsetzung und Visualisierung, die dir helfen, erfolgreich deine Schreibprojekte umzusetzen.

Mein Ziel als Schreibcoach ist es, dir den Zugang zu deinen inneren Schätzen zu ermöglichen, zu deinem  ganz eigenen Ausdruck zu finden und selbstsicher in deinen Schreibfluss einzutauchen. In meinen Kursen kombiniere ich daher Übungen wie das „Freie Schreiben“ mit handwerklichen Aspekten sowie Lösungsansätzen, deinen versteckten Themen auf die Schliche zu kommen. Mein Lieblingskurs ist die „Heldenreise“, denn er vereint alle diese Themen: Indem du die Funktion von Strukturen und Figuren in Geschichten verstehst, kannst du ganz neu auf dein Leben und deine dich herausfordernden Themen schauen. Gleichzeitig erhältst du ein exzellentes Gerüst, das dir beim Schreiben die notwenige Sicherheit verleiht. Und deine kreative Schatzkammer darf geöffnet werden, um all die wunderbaren Ideen in spannende und berührende Texte umzuwandeln.

Hier findest du einen Artikel von mir, wie die Heldenreise funktioniert und wie sie dich unterstützen kann.

Ich habe gerade übrigens selbst ein Romanprojekt begonnen – und ich gehe dabei genauso vor: Ich schreibe von Szene zu Szene und vertraue auf die sich entfaltenden Bilder. Gleichzeitig bewege ich mich sicher im Rahmen der Heldenreisen-Struktur – ich weiß, wie die große Entwicklung aussieht, kann meiner Figur so Richtung und Motivation geben und vermeide, dass ich mich in der Geschichte verlaufe oder steckenbleibe. Es ist immer wieder faszinierend, welcher Schreibfluss sich dadurch einstellt!

Vielleicht hast du ja Lust, dabei zu sein?

Dann klicke hier, um zur Heldenreise zu gelangen!

Wenn du Fragen zum Schreiben hast oder Unterstützung wünschst, melde dich sehr gerne – ich freue mich, wenn ich dich auf dem Weg zu deinem Schreibfluss unterstützen kann!

Herzliche Grüße,
Stefan

(c) Foto: Jeshu John